Ein sehr guter Artikel für SEO-Initiativen:

Jeder Websei­ten­be­treiber verfolgt ein Ziel. Sei es der Verkauf eines bestimmten Produktes bzw. Dienst­leis­tung, oder die Bereit­stel­lung von Infor­ma­tionen für Suchende.

SEO? Was ist das?

Gerade für Anbieter, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen über Online-Shops anbieten, ist es von enormer Bedeutung, so viele Besucher wie möglich auf die eigene Webseite zu führen und im Optimalfall nicht nur Traffic sondern Conversions zu erzeugen. Damit möglichst viele themenrelevante Suchanfragen auf die eigene Seite führen, ist es wichtig, sich ganz weit vorne bzw. oben in den Suchergebnissen (SERPs) zu positionieren. Genau hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings (SEM). SEO gliedert sich in zwei Teilbereich, der sogenannten OnPage- und OffPage-Optimierung.

Die OnPage-Optimierung beschäftigt sich mit der Optimierung der eigenen Website. Hierzu zählt z.B. die Optimierung von Texten und Inhalten (Content) auf möglichst viele und relevante Suchbegriffe (Keywords) oder die technische Anpassung von URLs, Website-Strukturen und den Title- sowie Meta-Descriptions.

Die OffPage-Optimierung hängt, anders als die OnPage-Optimierung, nicht mit der Gestaltung der eigenen Webseite zusammen und wird von äußeren Faktoren bestimmt. Das Thema Backlinks oder Linkbuilding nimmt hier eine wesentliche Rolle ein. Hierbei handelt es sich um die Verlinkung der eigenen Seite durch andere Seiten.

Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, durch versch. Methoden, Maßnahmen und Tools zu erreichen, dass sich die Website in den organischen SERPS ganz weit vorne positionieren kann und für Internet-Suchmaschinen wie z.B. Google und dessen User besser auffindbar zu machen. Zwar zielt die SEO darauf ab, Webseiten gezielt für Suchmaschinen wie z.B. Google zu optimieren, aber es gilt allgemein der Grundsatz, dass Suchmaschinen das positiv bewerten, was der User gut findet. Nicht umsonst besagt die Firmen-Philosophie von Google, dass der User an erster Stelle steht.

Auf Grund des sich ständig wandelnden Marktes, verändernden Nutzerverhaltens, sowie regelmäßigen Google-Updates und Algorithmus-Veränderungen, bedarf es auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung regelmäßige Anpassungen der Methoden und Maßnahmen, um weiterhin erfolgreich zu sein.

Google selbst hat bestätigt, dass es ungefähr 200 Ranking-Faktoren in seinem Algorithmus berücksichtigt und die Anzahl steigt mit jedem Google-Update weiterhin an. Diese Ranking-Faktoren wurden nie offiziell bekannt gegeben oder genauer beschrieben, sondern durch ausprobieren und dem Sammeln von Informationen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gefunden.

Suchmaschinenoptimierung – 5 Tipps

Dieser kleine Guide soll Ihnen fünf wichtige SEO-Basics mitgeben, um erfolgreich die ersten Schritte in der Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen.

Bevor wir jedoch über Mobile-SEO, Backlinks oder Content sprechen, fangen wir ganz vorne an.

 1) Nutzung von Title-Tag und Meta-Tag

Stellen Sie sich vor, Sie haben den Namen einer Firma oder eines Shops aufgeschnappt. Völlig ahnungslos, was dieses Unternehmen vertreibt oder worin deren Dienstleistung besteht, begeben Sie sich in Google auf die Suche. In der Regel werden Sie den Namen der Firma eingeben und Ihre Suche nach Informationen starten. Der Title und die Meta-Description geben Ihnen und Google im Optimalfall bereits erste notwendige Informationen über jene besuchte Website und worüber diese handelt. Sowohl den Title- wie auch den Meta-Tag finden Sie in Ihrer HTML-Datei innerhalb des Tags.

Nehmen wir als Beispiel die Seite www.seitwert.de. Im unteren Beispiel sehen Sie, wie die Seite in den SERPs als Snippet dargestellt wird , nachdem wir nach „seitwert“ gesucht haben.

Title-Tag: SEO Tools + Website Check | www.seitwert.de
URL: www.seitwert.de
Meta-Description: SEO Tools ★ Der Seitwert Website Check hilft bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseiten. ➜ Innovative SEO Tools auf www.seitwert.de

Der Title-Tag beschreibt Suchmaschinen wie auch Usern, wovon eine bestimmte Seite handelt. In unserem Beispiel lautet der Title „ SEO Tools + Website Check | www.seitwert.de “. Sollten Keywords aus der Suchanfrage in den Ergebnissen auftauchen, werden diese automatisch fett gedruckt dargestellt. Dies kann dem User helfen festzustellen, ob und inwiefern eine Website für seine Suchanfrage von Relevanz ist.

Anders als der Title-Tag, der nur kleinere Informationen liefert und aus wenigen Wörtern und Zeichen besteht, gibt der Meta-Tag eine kurze Zusammenfassung darüber, wovon eine Website handelt. (siehe oben)

Zusammenfassung: Title-Tag und Meta-Description liefern dem User und der Suchmaschine bereits erste wichtige Informationen über eine Website und können sogar entscheidend sein, ob jemand Ihre Website besucht oder nicht. Machen Sie sich diesen Vorteil zu Nutze und verwenden Sie aussagekräftige Title- und Meta-Tags, die den Inhalt Ihrer Seite genau beschreiben und zusammenfassen.
Die Meta-Tags sind als „Rankingfaktor“ bei Google in den Nachteil gerückt, aber sekundär betrachtet istdas folgende Kundenverhalten für Google sehrwohl hoch relevant.

2) Usability steigern durch eine verbesserte Webseiten-Struktur

Jeder kennt das: Man surft durchs Web und landet auf einer Website die langsam lädt, evtl. Inhalte fehlerhaft darstellt oder einfach nur unübersichtlich und schlecht zu bedienen ist. Dies ist ärgerlich, denn vielleicht enthält die Website eine Information nach der man sucht oder ein Produkt, welches man eigentlich kaufen wollte. Genervt startet man eine neue Suche oder bricht die Suche gar gänzlich ab. Dies ist weder für den User noch für den Webseitenbetreiber von Vorteil.

Nutzen Sie aus diesem Grund verständliche und einfache URLs, um den Seiteninhalt leichter zu vermitteln und auch die Organisation Ihrer Webseite voran zu treiben. Ein weiterer Vorteil der sich aus einer verbesserten Struktur ergibt ist, dass Suchmaschinen die Website und Dokumente effektiver crawlen können. Eine einfache Verzeichnis-Struktur hilft nicht nur Google, sondern auch dem User, sich einfacher und komfortabler durch Ihre Webseite zu navigieren und Inhalte zu finden.

Bei der Planung der Navigation sollte immer die Startseite als Grundlage herangezogen werden. Ob und wie komplex die Verzeichnisstruktur am Ende aussieht, entscheidet mitunter die Anzahl an Seiten und deren Inhalt.

URLs mit nichtssagenden Ziffern (kryptische Url’s) oder vielen Zeichen könnten zur Verwirrung beim Besucher führen und wirken gar abschreckend. Umso einfacher eine URL aufgebaut ist, desto leichter kann man sich diese merken. Parameter und Zeichen die evtl. vom User als „unwichtig“ eingestuft werden, könnten weggelassen werden und führen letzten Endes nicht zu der gesuchten Seite. Clean-Url heißt das Motto:

In dem oben dargestellten Beispiel wäre es problemlos möglich, sich über die Adresszeile auf der Seite zu navigieren. Die Verzeichnisse sind klar benannt und liefern bereits Informationen über den Inhalt der Seite.

Auch für Backlinks kann eine saubere Webseiten-Struktur enorme Vorteile bieten: Verlinkt jemand eine Seite und nutzt als Ankertext hierfür die komplette URL, können sich hier bereits erste Informationen aus der URL für Nutzer und Suchmaschine ableiten lassen. Niemand klickt gerne auf einen Link, der nichtssagend oder gar ellenlang und voller Hieroglyphen ist.

Zusammenfassung: Macht euch bereits vor der Erstellung einer Webseite Gedanken über den Inhalt und die Navigation auf eurer Seite. Dies vereinfacht nicht nur die Verwaltung und Organisation von Content, sondern auch die Usability für den User und die Crawlability für Suchmaschinen-Bots.

3) Hochwertiger und einzigartiger Content gewinnt

Der wohl wichtigste Ranking-Faktor, wenn es um Webseiten geht, stellt Content im Bereich der OnPage-Optimierung dar. Eine Website ist nur so gut, wie die Informationen und Inhalte, die sie für den Nutzer bietet. Findet der Nutzer eine Seite, die mit gutem Content fesseln kann und eine Mehrwert bietet, wird er länger auf der Seite verweilen, durch die Seite navigieren und im besten Fall Conversions erzeugen (Newsletter-Anmeldung, Kauf im Onlineshop etc.).

Guter Content kann viele Formen habe: informative Texte und Artikel, Bilder, ein Video oder im besten Fall eine Mischung aus allem. Letztlich entscheidet der Nutzer, für wie wertvoll und gut er eine Seite empfindet und dies wirkt sich nachhaltig aus: Er sorgt dafür, dass Nutzer sich gegenseitig auf die Seite aufmerksam machen, diese weiterempfehlen und im besten Fall über andere Kanäle verbreiten. Dies kann ein Beitrag in Social-Media Kanälen wie Facebook oder Twitter sein, ein Blog-Artikel oder eine Verlinkung in einem Forum. Der Werbeeffekt, der aus gutem Content und zufriedenen Besuchern entsteht, ist sehr wertvoll, zumal wir hier von Marketing bzw. Werbung sprechen, welches keine direkten Kosten verursacht.

Gänzlich vermeiden sollte man langweiligen, schlecht aufbereiteten und im schlimmsten Fall sich wiederholenden Content (Duplicate Content), der für eine Abstrafung durch Google sorgen kann. Auch das duplizieren oder kopieren von Texten aus anderen Quellen (Content-Diebstahl) sollte vermieden werden, da hier zum einen das Urheberrecht verletzt wird und zum anderen auch der bereits genannte Duplicate Content entsteht.

Lange Zeit war das Keyword-Stuffing (zu deutsch: vollstopfen) verbreitet. Hierbei handelt es sich um eine unseriöse und nicht erlaubte SEO-Technik, bei der versucht wird, den Content mit massenhaft Keywords „vollzustopfen“, um so die Keyword-Relevanz und Dichte zu erhöhen. Inzwischen erkennt Google jedoch solche Seiten und bewertet diese als Spam, was eine Abstrafung mit sich bringt.

Zusammenfassung: Guter Content ist unerlässlich, wenn es darum geht, den Nutzer und die Suchmaschinen gleichermaßen zufrieden zu stellen. Suchmaschinen wie Google wollen dem User das bestmögliche und passendste Suchergebnis zu seiner Anfrage liefern. Eine gut strukturierte Seite mit qualitativ hochwertigen und einzigartigen Content, durch welchen sich der Nutzer unkompliziert hindurch navigieren kann, stellt die Basis

dar, um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können und auf lange Sicht erfolgreich zu sein.

4) Die Bedeutsamkeit von Backlinks und worauf geachtet werden sollte

Als es Google noch nicht am Markt gab und Nutzer andere Suchmaschinen benutzten, waren Backlinks noch kein besonders relevantes Thema in den Köpfen von Unternehmern, Webseitenbetreibern oder Marketing Agenturen. Erst mit dem Erscheinen von Google als Suchmaschine, bekamen Backlinks immer mehr Relevanz und sind heutzutage aus SEO-Sicht nicht mehr wegzudenken. Neben Content sind Backlinks einer der wichtigsten Ranking-Faktoren, wenn es um die Platzierung der Webseite in den vorderen Suchergebnissen (SERP) geht.

Ein Backlink ist Teil der OffPage-Optimierung und bezeichnet einen eingehenden externen Link von einer Webseite auf eine andere. Backlinks können aus verschiedenen Gründe gesetzt sein: jemand empfiehlt ein bestimmtes Produkt weiter oder hat eine News gelesen, die er teilen möchte. Vielleicht findet auch ein wichtiges Event statt, auf dass jemand aufmerksam machen möchte. In jedem Fall stellt ein Backlink eine Art „Empfehlung“ dar und hat großen Einfluss auf die Sichtbarkeit und das Ranking einer Webseite.

Die Quantität an Backlinks (Linkpopularität) wird häufig als Indiz benutzt, um die Wichtigkeit einer Website zu interpretieren. Doch nicht nur die Anzahl, sondern vielmehr auch die Qualität eines Backlinks ist wichtig. Ein themenrelevanter Backlink von einer autorisierenden Seite (sogenannte Trusted Domains) ist sehr viel wertvoller, als z.B. ein Forenlink von einer Webseite, die Spam betreibt oder gegen die Qualitätsrichtlinien von Google verstößt.

Hier kommt die „Vererbung“ von Trust ins Spiel. Der Trust einer Webseite beschreibt die Vertrauenswürdigkeit einer Seite. Verlinkt eine Trusted Domain auf eine andere Seite, vererbt sie ihren Trust-Wert in einem geringeren Wert weiter. Je weiter die verlinkte Seite von der „Trust-Quelle“ entfernt ist, desto geringer fällt der Trust aus. Ziel sollte es somit sein, möglichst viele Backlinks aufzubauen, die den „Trusted Domains“ so nah wie möglich sind.

Zusammenfassung: Links sind neben Content einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Es sollte darauf geachtet werden, nicht bloß viele sondern vor allem hochwertige Backlinks aufzubauen, die Thematische Nähe und Relevanz haben. Da man den Trust einer Webseite nicht erkaufen kann, sollte der Fokus auf qualitativ hochwertigem Content liegen um Trust zu erzeugen.

5) Die Welt ist Mobil – Warum Mobile-SEO so enorm wichtig ist

Mit dem Zeitalter der Smartphones begann auch das Zeitalter der Mobile-SEO. Im Jahr 2015 berichtete Google darüber, dass Mobil inzwischen mehr Suchanfragen im Web gestellt werden, als über stationäre Desktop-Computer und seit dem Google Mobile Update im April 2015 spielt die „Mobile Friendliness“ von Webseiten eine Rolle im Rankingfaktor. Eine nicht mobil-optimierte Webseite wird in den mobilen Suchergebnissen folglich immer schlechter ranken, als eine optimierte. Dies kann nicht zu unterschätzende Auswirkungen für Webseitenbetreiber haben, die z.B. ein lokales Geschäft führen. Aktuell liefert Google sogar die SERPS auf Basis des mobilen Index aus. Die Mobile Webseite stellt somit den wichtigsten Teil dar.

Der Unterschied zwischen Desktop- und Mobilen-Suchanfragen ist oft das Gesuchte selbst: jemand der mit seinem Smartphone unterwegs ist, stellt am häufigsten lokal getriebene Suchanfragen. Suchanfragen von stationären Computern sind eher allgemeiner gehalten und nicht ortsgebunden. Lokale Dienstleister oder Unternehmen wie Shops, Restaurants, Freizeiteinrichtungen sollten ihre Webseite aus diesem Grund für Mobil-Geräte optimieren und auch Local-SEO betreiben, um eine größere Reichweite und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Ein weiterer Grund ist, dass Mobile-User bequemer sind als Desktop-User. Auf Grund des kleinen Displays und des komprimierten Sichtbereichs wird nicht gern viel getippt, gescrollt und lange gesucht. Suchanfragen über Mobil-Geräte sind kürzer, einfacher und müssen schneller zum Ergebnis führen. Eine Suchanfrage über Mobilgeräte enthält oft andere Keywords, als über stationäre Geräte, beabsichtigt aber einen identischen Inhalt abzurufen. Da Smartphones ein wesentlich kleineres Display haben und deshalb auch die Suchergebnisse stark komprimiert dargestellt werden, nehmen die Top Treffer bei Suchanfragen eine viel bedeutendere Rolle ein. Für den User sind i.d.R. nur die Suchergebnisse auf der ersten Seite relevant und diese erreichen dadurch eine viel höhere Click-Rate.

Dinge, die beachtet werden sollten:

  • völlig andere Bedienung
  • langsame Internetverbindung
  • kleineres Display
  • evtl. technische Limitierungen (Gerät unterstützt bestimmte Formate nicht wie z.B. Flash/Java und spielt deshalb keine Videos ab)
  • User nutzen vorrangig Shorttail-Keywords

Zusammenfassung: Wer in Zukunft konkurrenzfähig bleiben möchte und sich an der Spitze der Suchergebnisse positionieren möchte, kommt nicht um die Optimierung seiner Webseite für Mobilgeräte herum. Dies beinhaltet zum einen technische Aspekte, wie auch eine eigens für Mobilgeräte ausgerichtete Keyword-Analyse.