Der Fall United Airlines zeigt beispielhaft, wie Social Media User in kürzester Zeit einen Shitstorm entfachen können.

Nachdem ein United Airlines Flug von Chicago nach Louisville am vergangnene Sonntag überbucht war und keiner der Passagiere freiwillig aussteigen wollte, wurde ein Reisender von offizieller Seite gewaltsam aus dem Flugzeug entfernt. Der Passagier blieb dabei nicht unverletzt und die gesamte Aktion ist mehr als fragwürdig. Zwar ist der Hintergrund weniger witzig, doch war das Internet sofort zur Stelle und bescherte United den Shitstorm ihres Lebens. Die darauf folgenden hilflosen Erklärungsversuche seitens des CEO machten die Sache nicht besser.

Das Internet reagiert mit einem Shitstorm erster Güte

Airlines überbuchen Flüge regelmäßig, basierend auf einer No-Show-Rate. Es ist aber nicht die feine Art, einen zahlenden Passagier auf gewaltsame Weise aus einem Flugzeug zu entfernen, wenn dann doch alle mitfliegen wollen. In diesem Fall sollte eine United-Crew mit nach Louisville und per Zufallsprinzip wurden ein Arzt asiatischer Abstammung und seine Frau ausgewählt, das Flugzeug zu verlassen. Da er am nächsten Tag Patienten zu versorgen hatte, meldete er sich nicht freiwillig das Flugzeug zu verlassen und einen späteren Flug zu nehmen. Als ob der Rausschmiss nicht ohnehin schon Fragen aufwirft, kann man sich gegen einen rassistischen Touch kaum erwehren.


Das Video (Achtung: Nichts für zarte Gemüter)

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