Die Branche ist verunsichert: Bedeuten Fake News das Ende für Content Marketing? Wer durchatmen kann und auf wen Probleme zukommen können.

Content Marketing ist alles andere als neu – und dennoch bereits viele Jahre in Folge eines der wichtigsten Buzzwords. Edeka, Volvo, Dove, BMW – die Liste an millionenfach geteilten Spots und Inhalten ist lang und zeigt ganz deutlich, dass Content Marketing zu den spannendsten Möglichkeiten der Branche zählt. Unterhaltsamer, emotionaler und informativer Content ist bei den Usern höchst gefragt, wird gerne geteilt und immer wieder angesehen. So weit, so gut. Doch derzeit steht Content Marketing vor einer Herausforderung. Und die ist weder unterhaltsam, noch informativ, aber hoch emotional: Fake News.

Steigende Skepsis: Schluss mit Content?

Gerade in Zeiten, in denen User mit einer enormen Menge an Content konfrontiert sind, fehlt oft schlichtweg die Zeit und die Aufmerksamkeit, um Wahrheit von Fiktion zu unterscheiden. Doch umso länger die Thematik der Fake News auf dem Tisch ist, desto bewusster werden sich Nutzer auch, dass es eben nicht jeder Inhalt wirklich ernst mit ihnen meint. Auch im Social Media-Bereich tut sich einiges: Ende vergangenen Jahres angekündigt, ist Facebook in den USA derzeit schon so weit, strittigen Content als solchen zu markieren. „Disputed by multiple fact-checkers“ heißt es dann, wenn man einen Post teilen möchte. Bald soll dieses Feature auch in Europa zum Einsatz kommen. Was aber bedeutet das für Content Marketer?

Wars das jetzt?

Für die meisten nicht. Denn Fakt ist: Guter Content musste sich schon immer und muss sich auch weiterhin an journalistische Richtlinien halten. Sprich: Er muss glaubwürdig, transparent und gewissenhaft recherchiert sein. Und sich eingestehen, dass er einen gewissen Bias in sich trägt. Wer das dem User auch durch entsprechende Kennzeichnung klar kommuniziert, kann das Thema Fake News ganz klar für sich abhaken. Anders sieht es aber aus, wenn Content Marketing mit einer anderen Intention eingesetzt wird.

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