Eine Kennzeichnung für Native Advertising mit „Anzeige“ oder „Gesponsert“ ist für Leser am geeignetsten. So kann Akzeptanz für die Werbeform generiert werden.

Native Advertising erfreut sich bei Marketern großer Beliebtheit. Die Werbeform steht jedoch aufgrund mitunter unzureichender Trennung von redaktionellem Content auch in der Kritik. Einer User-Umfrage zufolge sind für eine geforderte Kennzeichnung solcher Ads die Begriffe „Anzeige“ und „Gesponsert“ für das redaktionell-digitale Umfeld besonders geeignet.

Eine verständliche Kennzeichnung ist für den User wichtig

Der wohl größte Kritikpunkt am Native Advertising ist die Kennzeichnung derartiger Ads als solche im redaktionellen Umfeld. Coskun Tuna, Gründer und Geschäftsführer von Seeding Alliance, gab uns gegenüber schon vor Monaten an, beim Native Advertising gehe es nicht um ein „Chamäleon, das seine Beute täuscht, um sie einzufangen“. Auch in Bezug auf Richtlinien konstatiert er, dass solche weniger hilfreich seien als eine eindeutige Anzeigenkennzeichnung:

Letztendlich muss ich aber gestehen, sind solche Richtlinien derzeit eher hinfällig, da sich das Native Advertising auf voller Fahrt in der Entwicklung befindet und sich schon in wenigen Monaten so weiterentwickelt hat, dass Richtlinien, die wir heute definieren würden, nicht mehr umsetzbar sind. In diesem Stadium ist die Anzeigenkennzeichnung die einzige Konstante.

Diesen Artikel auf OnlineMarketing.de zu Ende lesen