WordPress gehört heute zu einer der bekanntesten und meist genutzten Plattformen, wenn es darum geht, Texte und Bilder einer Homepage zu verwalten. Insbesondere Blogger machen sich diese nützlichen Features zunutze, um ihren Blog zu bearbeiten. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es auch für dieses Tool zahlreiche Plug-ins gibt. Hier ein kleiner Überblick.

Advanced Recent Posts

Das Advanced Recent Posts Plugin ist eine Anwendung, welche die aktuellsten Beiträge mit Thumbnails in gleich in zwei Bereichen anzeigen lassen kann. So werden diese zum einem im Widget Tool in der Sidebar und zum anderen als Shortcode in jedem Postbeitrag oder Thema dargestellt. Nach der Installation ist die Anpassung des Plug-ins an individuelle Bedürfnisse extrem einfach, da sich in der Dashboard Konfiguration flexible Widgets befinden. Diese Widgets Shortcodes haben zudem eine Plugin Short Builder Konfiguration und können über Admin-Menü aufgerufen werden. Neben einer großen Anzahl von flexiblen Widgets verfügt das Advanced Recent Posts Plugin zudem für die Einrichtung von Basic und Grid Layouts über die beiden vorinstallierten Farben hell und dunkel. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Farbe ganz an den persönlichen Geschmack anzupassen.

Die neueste Version 0.6.13 des Plug-ins hat neben den alt bekannten Tools auch ein komplett neues Feature zu bieten. Hier ist es nun auch möglich, im Menüpunkt „Ausgewühltes Bild“ ein Video rein zu stellen. Das Plug-in Tool kann unter Content/Plug-ins/Directory bezogen werden.

Google Analytics Dashboard

Ein recht wichtiger Bestandteil jedes WordPress Blog stellt die Implementierung eines Trackingcodes dar. Dieser ist vor allem für das Google-Analytics-Tracking erforderlich und wird daher häufig manuell von jedem WordPress Nutzer eingeben. Wer sich diese Mühe ersparen möchte, der sollte sich das Plugin Google Analytics Dashboard einmal näher ansehen. Dieses Tool übernimmt die Implementierung des Trackingcodes ganz automatisch. Daher wundert es kaum, dass sich dieses Plugin unter WordPress Nutzern immer weiter ausbreitet. Neben der allgemein bekannten Trackingcode Funktion kann hier als zweite Variante auch ein Trackingcode für Universal Analytics ausgewählt werden. Zu guter Letzt ist es auch möglich, eine bestimmte Nutzergruppe ganz vom Tracking zu deaktivieren.

Das Tracking ist jedoch nicht das Einzige, was dieses Plugin zu bieten hat. Wer ein Google-Analytics-Konto hat, der sollte unbedingt auch die Dashboard Widgets Funktion des Plug-ins damit verbinden. Nach der Verbindung wird dies im Dashboard von WordPress in Form eines Widgets angezeigt. Mithilfe dieses nützlichen Zusatztools hat jeder WordPress Nutzer die Möglichkeit, die statistischen Daten der Properties anzusehen und eine Echtzeitauswertung in Sachen Blogbesucher und anderer relevanter Daten vorzunehmen. Darüber hinaus können noch zahlreiche weitere Statistik-Feature ausgewählt werden. Wer seine statistischen Daten zudem optisch darstellen möchte, kann des Weiteren auch über eine große Palette an unterschiedlichen Farben die passende auswählen.

Simple IP Ban

Der Schutz von eigenen und sensiblen Nutzerdaten im Internet gehört heute mehr denn je zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen überhaupt. Dies gilt insbesondere auch für Sachen, die in WordPress bearbeitet werden. Gerade hier kommt es ja so gut wie täglich vor, dass Besucher sich die Webseite ansehen und jede Menge I Adressen und Benutzerprogramme im Umlauf sind. Wer es richtig anstellt, gelangt mithilfe dieser Daten auch an Hintergrundinfos der Webseite, die eieigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Aber glücklicherweise gibt es auch für diese Art von Sicherheit ein nützliches Plugin. Das Simple IP Ban sorgt dafür, dass WordPress Betreiber damit ganze IP Adressen sperren können, oder hindert andere Nutzerprogramme daran, auf die WordPress Webseite zuzugreifen. Darüber hinaus sorgt das Simple IP Ban Pulugin auch dafür, dass Crawler keinerlei Chancen haben sich Informationen wie z. B: Bandbreite oder Ressourcen zu verschaffen.

Die Nutzung des Plugins ist recht einfach. Zunächst lädt man sich das Plugin herunter und installiert es im Dashboard von WordPress. Dort ruft man e auf und geht in den Menüpunkt Einstellungen. Dort gibt es dann die Möglichkeiten IP Adressen oder auch Bots, denen man den Zugriff verweigern möchte, zu sperren.

SEO Yoast

Das Seo Yoast Plugin lässt sich ohne Zweifel wohl als der Allrounder für jede WordPress Webseite beschreiben. Mit zahlreichen Funktionen hilft diese Anwendung dabei, jede Webseite optimal einzustellen.

Die Funktion Post-Titel und Meta-Beschreibungen bietet z. B. jedem Nutzer von SEO Yoast eine große Auswahl an unterschiedlichen Vorschlägen, um diese Punkte optimal auf die Beschreibung einer Webseite anzupassen. Mithilfe des Shippet Editor lässt sich zudem leicht erkennen, wie die fertige Seite aussehen kann. Dieser Editor bietet darüber hinaus die Möglichkeit, jederzeit Änderungen an den Inhalten vornehmen zu können. Neben verschiedenen Schriftarten stehen hier auch gleich 27 verschieden Sprachen zur Verfügung.

Neben der flexiblen Wahl der Textinhalte hat das SEO Yoast Plugin auch etliche Funktionen zu bieten, die für Hintergrundarbeiten geeignet sind. So bietet die Robots Meta-Konfiguration Einstellungen an, mit denen man verschiedene Inhalte deaktivieren, blockieren oder für die Öffentlichkeit unsichtbar machen kann. Darüber hinaus gibt es auch viele Optionen rund um bestimmte Kategorien, Tage oder benutzerdefinierte Taxonomie. Dies ist aber noch längst nicht alles. Es stehen auch einige Funktionen zur Verfügung, mit denen es möglich ist, Keywörter auf ihre Aktualität zu analysieren, Stichworte für das perfekte Google Suchergebnis einzugeben oder Links zu bearbeiten. Zu guter Letzt können die SEO Yoast Plugin Nutzer auch von RSS-Erweiterungen und API-Dokumentation profitieren. Es gibt auch noch weitere SEO Tools für WordPress.

Bounce Booster Plug-in

 Die Besucher sind wohl das, was die Lebendigkeit einer Webseite ausmacht. Je länger sie auf einer Seite verweilen, desto besser. In der Realität ist es aber oft so, dass viele eine Seite anklicken und bereits nach wenigen Sekunden verlassen. Das kann für den Betreiber der Webseite dazu führen, dass die Zahl der abgesprungenen Besucher steigt und sich dadurch die sogenannte Bounce Rate erhöht. Und dies wiederum hat auch einen großen Einfluss auf die Google Analyse.

Damit sich diese Zahl erst gar nicht in schwindelerregende Höhen schraubt, gibt es für WordPress nun das Bounce Booster Plugin. Mit dieser Anwendung ist es in hohem Maße möglich, die Bounce Rate unter Kontrolle zu behalten und den vom Absprung bedrohten Besucher auch auf eine andere Webseite zu lotsen. So lässt sich die Bounce Rate spürbar verringern und die Google Analyse fällt am Ende besser aus. Mit der Funktion Referrer lässt sich zudem schnell herausfinden, von welcher Webseite die Besucher auf die WordPress Seite gelangt sind, und auf welche andere Seite man diese weiterleiten könnte. Darüber hinaus behält das Plugin auch die Browser History im Auge und kann bei den Zielseiten variieren.

Updraftplus – Backup/Restore

Wer viel mit Daten am PC zu tun hat, der weiß, wie wichtig es sein kann, von Zeit zu Zeit einen umfangreichen Sicherungscheck zu starten. Aber auch die Widerherstellungsfunktion wichtiger Dokumente sollte nicht außer Acht gelassen werden. Ähnlich ist es auch hier den Beiträgen in WordPress. Auch hier sollten Sicherung und Wiederherstellung zwei wichtige Themen sein. Um das Ganze ein wenig einfacher zu gestalten, gibt es dafür das nützliche Upcraftplus –Backup und Restore Plugin. Diese Anwendung bietet eine umfangreiche Komplettsicherung für die Bereiche Backup S3, Dropbox, Google Drive, Rackspace, FTP, SFTP, E-Mail und viele Cloud Anwendungen. Diese können sowohl manuell, als auch zu bestimmten Zeitpunkten ausgeführt werden. Darüber hinaus können auch Datenbanken optional gesichert werden. Gehen doch einmal Dateien verloren, reicht ein Klick im Plugin darüber hinaus aus, um neben der Sicherung auch alles wiederherzustellen. Des Weiteren verfügt der Menüpunkt Sichern auch über erweiterte Einstellungen, sodass auch bestimmte anhalte, Texte, Seiten etc. gesichert werden. Neben einer detaillierten Protokollführung kann dieses Plugin auch abgebrochene Updates wieder neu laufen lassen.

WP-SpamShield

Jeder, der täglich seine Mails bearbeitet, hat mit so unliebsamen Zeitgenossen wie unerwünschter Werbung zu kämpfen. So manchen Tag quillt das Postfach vor Spam fast über und wirklich keiner mag ihn so recht haben. Dies ist auch bei den Kommentaren in WordPress Blogs nicht anders. Auch hier kann der nervige Spam zeitraubend sein. Da kann ein Plugin, wie das WP-Spam Shield für einen aktiven Spamschutz schon sehr nützlich sein.

Diese besonders nutzerfreundliche Anwendung ist ein wahres Allroundtalent, wenn es darum geht, Kommentarspam Spam im Kóntaktformular, Trackback Spam oder auch Spam bei der Anmeldung in Schach zu halten. Anders als Herkömmliche Anti Spam Programme sorgt diese Anwendung quasi bereits am Eingang wie ein Türstehen dafür, dass Spam erst gar keinen Zutritt zur Webseiten Datenbank bekommt. Für Besucher ist diese Anwendung nicht sichtbar, da sie nur im Backround der Seite läuft. Noch dazu muss man bei diesem Anti Spam Plugin weder e CAPTCHAs, Sicherheitsfragen oder Unannehmlichkeiten für Webseiten Besucherfürchten. Da Spam in vielen Bereichen von Dateien und Programmen auftauchen kann, wurde dieses Plug-in für eine ganze Bandbreite an Programmen entwickelt, welche es tatkräftig unterstützt. Dazugehören: Content Form 7, Gravity Forms, Ninja Forms, JetPack Kontakt Formulare & Kommentare, Buddypress, bbPress, WooCommerce, s2Member, WP-Mitglieder, Mailchimp, fast sichere Kontaktformulare und formidable Formulare, darüber hinaus kann es in den Sprachen Englisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Indonesisch, Italienisch und Serbisch bezogen werden. Die Installation ist recht einfach, damit der Spamschutz aber optimal laufen kann, sollte WordPress 4.4, PHP 5.3.21 oder auch PHP 5.5 verwendet werden.